Michael Masberg | Regie & Schreiben

Pressestimmen

Sauerstoff (2010)

»Iwan Wyrypajew, so heißt es, wird in seiner Heimat Russland bereits als ‘Kultautor’ gehandelt. Am Theater Oberhausen bekommt das Publikum eine Ahnung davon, dass dieses verehrende Etikett gerechtfertigt sein dürfte. Eine zutiefst menschenfreundliche, lebensbejahende Philosophie also wird hier entworfen, die Wyrypajew herausfordernderweise an einer Geschichte von Mord und Totschlag festmacht. Glückliche Menschen, so scheint es, sind gefährlich – wenn sie das, was sie glücklich macht, bedroht sehen, wenn man ihnen den Sauerstoff abdreht.«
—Helen Sibum, NRZ, 08. Februar 2010

»Regisseur Michael Masberg setzt die verrückte Suche junger Leute nach dem Sinn des Lebens rasant in Szene. Die Stichworte liefert – eine geniale Idee – anders als in der Originalfassung die dritte Person (Gabriela Ryffel), die, in Weiß gekleidet und geschminkt, an als Statuen verkleidete Studenten erinnert, die man im Sommer häufig in den Citys der Großstädte trifft. Wie kann jemand bestraft werden, wenn er sich nicht an seine Tat erinnert? Dieser Aspekt kommt sehr witzig rüber, denn er und sie mutieren zu Marionetten. Warum lohnt es sich, dieses Stück zu sehen, das uns, sollten wir auch nur einen logischen Gedanken entdecken, auffordert, lieber ins Ballett zu gehen? Antwort: Es macht Spaß, es zu sehen. Es ist rasant, füllt die kleine Bühne prächtig, dank gelungener Ausstattung (Stefanie Dellmann) und Dramaturgie (Tilman Raabke). Angela Falkenhan und Caspar Kaeser glaubt man die Jugend-Suchenden, Ungeduld, Hitzigkeit, Aufbegehren, Gabriela Ryffels Schrei geht durch Mark und Bein. Es ist ein ungewöhnliches Zuschauererlebnis, dass keine Zeit lässt, Luft zu holen und uns nach knapp einer Stunde wieder entlässt.«
—Gudrun Mattern, WAZ, 08. Februar 2010

»Der russische Autor Iwan Wyrypajew bildet einen Strudel aus Moralvorstellungen und christlichen Geboten und stellt ihm den nicht enden wollenden Drang nach Freiheit gegenüber. Michael Masberg gelingt es in Oberhausen, durch eine dichte und originelle Inszenierung den Zuschauern den unkonventionellen Text nahe zu bringen. Drei spielfreudige Schauspieler führen durch die kurzweilige Aufführung.«
—Melanie Mädgefrau (Heinz Magazin, April 2010)

Messer in Hennen

»Beeindruckende Premiere im Malersaal und erlebenswert. [...] Für die kleine, feine Inszernierung gab's für Regisseur Michael Masberg und das Ensemble viel Applaus.«
—-Monika Idems, NRZ, 13. Mai 2008

»Claudia Fritzsche füllt ihre Rolle perfekt aus. [...] Regisseur Michael Masberg versteht es, die Lücke zwischen Sprache und Realität auf den Punkt zu bringen.«
—Lena Kamps, WAZ, 13. Mai 2008

Nothing is static, everything is falling apart

»Ein anspruchsvoller Abend Popkultur.«
—Mark Hippler, NRZ, 8. Dezember 2007

Das Herz eines Boxers

»Ein beeindruckendes Regiedebüt.«
—Michael Schmitz, 14. Mai 2007

»Im Malersaal hat Michael Masberg Lutz Hübners ausgezeichnetes Stück in Szene gesetzt und mit den Schauspielern und dem Team für sein Debüt am Freitag langen Applaus bekommen.«
—Monika Idems, 14. Mai 2007

»Eine temporeiche Inszenierung.«
—Heinz, 06/2007

»Die Umsetzung der Komödie ist einfach Spitze.«
—Klaus Stübler, Ruhr Nachrichten, 14. Mai 2007

Sauerstoff

»Michael Masberg setzt Iwan Wyrypajews 'Sauerstoff' in der Rauchbar beeindruckend in Szene. [...] Sinnlich, radikal und toll choreographiert.«
—Michael Schmitz, WAZ, 13. Januar 2007

»Michael Masberg hat die Lesung des jungen Werks in der Rauchbar schön schrill und schräg in Szene gesetzt. [...] Begeisterter Applaus für Regisseur Masberg und die Schauspieler.«
—Monika Idems, NRZ, 13. Januar 2007

Ende der Welt (le reste du monde)

»Der namenlose Hauptdarsteller führt seine großen Worte wie ein flammendes Schwert [...] in der vorsichtigen und durchdachten Inszenierung von Michael Masberg. [...] Keine leichte Aufgabe für den 25jährigen Raymond Dudzinski als schwarzgekleideten Erzähler, Agitator und Mahner. [...] Doch Dudzinski hat genügend Erfahrung als Schauspieler, um sein Publikum von der ersten Minute an zu fesseln.«
—Oliver Daschkey, Ruhr-Nachrichten, 18. Januar 2004