Notizen aus dem Untergrund
NOTIZEN AUS DEM UNTERGRUND
Regie

Auftraggeber: Beat Salon
Location: Goethebunker Essen
Datum: 18. Dezember 2014
Mit:
Raymond Dudzinski
Fotos: © Philipp Danz

But just before the dawn,
I awake and find you gone.
I can’t help it, I can’t help it, If I cry.
I remember that you said goodbye.
It’s too bad that all these things
can only happen in my dreams
Only in dreams, in beautiful dreams.
Auftraggeber: Beat Salon
Location: Goethebunker Essen
Datum: 18. Dezember 2014
Mit:
Raymond Dudzinski
Fotos: © Philipp Danz
Kennen Sie die Geschichte von dem Intendanten, der sich in seinem Theater zu Tode soff und als Flaschengeist umging? Man musste das Theater am Ende schließen. Zu Premieren konnte keine Sektflasche geöffnet werden, ohne dass es anfing zu spuken. Haben Sie schon einmal eine Theaterpremiere ohne Alkohol durchgestanden? Meinen Respekt, dazu sind die Wenigsten in der Lage. Selbst die Schauspieler schaffen es nicht.
Verzeihen Sie. Ich sammle Gespenstergeschichten. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich immer schon in Hotels gearbeitet und auch gelebt habe. Die Gäste eines Hotels sind selbst wie Geister, verblassende Eindrücke eines vorbeiziehenden Lebens.
Das Musical Das Wunder von Bern – nach dem gleichnamigen Erfolgsfilm von Sönke Wortmann – erzählt eine ergreifende Familiengeschichte vor dem Hintergrund der Fußballweltmeisterschaft 1954. Im Mittelpunkt steht der neunjährige Matthias, der im Essen der Nachkriegszeit aufwächst und zum ersten Mal seinen Vater trifft, der noch vor seiner Geburt in Kriegsgefanenschaft geriet.
Als langjähriger und enger Mitarbeiter des Regisseurs und Autors Gil Mehmert war Michael Masberg über zwei Jahre in verschiedenen Positionen an der Entwicklung vom Filmstoff zum Musicalerfolg beteiligt – vom ersten Reading im Dezember 2012 bis zur Weltpremiere in Hamburg am 23. November 2014.
Auftraggeber: Stage Entertainment
Location: Theater an der Elbe
Datum: 23. November 2014
Verbündete:
Gil Mehmert (Buch + Regie)
Martin Lingnau (Musik)
Frank Ramond (Liedtexte)
Simon Eichenberger (Choreographie)
uvm.
Fotos: © Stage Entertainment
Die alte Frau träumte von einem Haus.
Sie lag zwischen den anderen Abfällen der Stadt auf einer fleckigen Schaumstoffmatratze. Ihr Blick fiel auf ihre Beine, die schon so lange nutzlos waren, dass sie sich manchmal fragte, ob das Gefühl von Sand und Glas unter ihren Füßen, die Bilder vom Tanzen, das Zucken der Muskeln wirklich Erinnerungen waren oder nicht auch Träume. Beine oder Haus, vielleicht hatte sie beides nie besessen.
Ach, waren das noch Zeiten, als wir auf dem Rücken der goldenen Himmelshühner geritten sind, dachte sie wehmütig und entzündete sich einen Joint, um den Hunger einzuschläfern. Da brauchten wir keine eigenen Beine.
Dann starb sie.





